Volksmusik-Abend zum 30. Geburtstag

Die Förster von Nasice und viele Interpreten aus Niederbayern, der Oberpfalz und aus Oberbayern unterhielten über 300 Gäste auf´s Beste

Die ArGe Naherholung hat sich und den Bürgern im Labertal ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht -
einen Volksmusikabend im Gasthaus Moser in Holztraubach. Mehr als 300 Gäste folgten der Einladung und bekamen ein musikalisches Kunstwerk geboten.

1. Vorsitzender Klaus Storm versprach den Anwesenden ein buntes Frühlingsbild. Die beiden Maler waren Beirat Hermann Rehm, der auch die Idee zu diesem Konzert hatte, und Alois Lederer, unser neuer Beirat für Kultur. Die Besucher waren schon gespannt, was ihnen geboten werden sollte, und so waren die Karten schnell ausverkauft.

Doch wie stellt man einmusikalisches Kunstwerk zusammen?

Als erstes einen Hintergrund aus Niederbayerischen und Oberpfälzer Musikern - der Labertaler Dreigsang, der Schierlinger Zwoagsang, die Koferer Sänger und die Kirchberger Deandl ! Sie boten neben soliden Grundfarben eine einige bunte Spritzer aus selbstgemachten und traditionellen Liedern.


Labertaler Dreigsang,  die Koferer Sänger und der Schierlinger Zwoagsang


Darauf ein schönes Motiv - sprich eine feine Musik, geboten von der Pfrontner Stubenmusi , die mit allerbester Volksmusik die Besucher begeisterten. Dazu ein ebenso feines Thema vom Gitarrenduo Hitzelberger/Sauerwein aus Pfronten/Schwangau.


Der Familien-Dreigsang Rehm bot einen ganzen Schwung Farben zur Abrundung des Bildes. Gerahmt wurde das Musik-Mahl mit Beiträgen der Moderatorin Elisabeth Rehm, die mit Witz und Humor alles verband und verfeinerte.

   

Sparsam aber hervorragend bereicherte das Musik-Gemälde  Hans(i) Bachmeier, der nach eigenen Angaben endlich den Kinderschuhen entwachsen ist und mit seinem Schifferklavier eine beeindruckende Leistung bot.

Als besonderen Pinselstrich boten die Maler der ArGe Naherholung den Zuschauern die „Förster von Nasice“- eine Gruppe aus Slavonien /Kroatien. Die jungen Förster schlugen eine musikalische Brücke vom Labertal in ihre Heimat und rissen die Zuhörer einfach mit. Die „Nasice Sumari“, wie sie in offiziell heißen, brachten nicht nur fremde Nuancen und Farbvariationen ( sprich Instrumente und Töne) in des musikalische Bild, sondern brachten einen besonderen Glanz in das Kunstwerk.

Es ist nur zu hoffen, dass uns im Labertal nicht nur zu runden Geburtstagen ein so wundervolles musikalisches Gemälde präsentiert wird, sondern, dass so etwas zu einem festen Bestandteil der Labertaler Musik-Malerei wird. Signiert wurde das Gesamtkunstwerk durch die beiden Maler, Hermann Rehm und Alois Lederer.

Rainer Pasta 28. 04.2003